Unsichtbar (Folge 106)
Shownotes
Passend zum Titel ist der Text zu dieser Folge im Moment noch unsichtbar ;-) Sobald ich die Zusammenfassung geschrieben habe, wird sie hier sichtbar.
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Ordentliche Grüße Tanja Priefling
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und ganz herzlich willkommen zu meiner hundertsechsten Podcastfolge.
00:00:03: Ich hatte seit der letzten Folge zwei völlig unterschiedliche Kundentermine, und dennoch hatten sie etwas gemeinsam.
00:00:09: bei beiden Terminen kam mir ein Begriff in den Sinn, der mir so noch gar nicht bewusst war.
00:00:14: Und zwar wie du sicher bereits am Titel der Folge sehen konntest, war das das Wort unsichtbar.
00:00:19: Ging es in der letzten folge um Kleidung im Kleiderschrank die sichtbar und greifbar ist weil es eben Gegenstände sind, machen wir heute einen kleinen Sprung in das Arbeitszimmer und es geht um Aufgaben und digitale Daten und Informationen.
00:00:34: Also eher das Unsichtbare!
00:00:36: Und da ist jetzt schon mal die Frage wie sieht dein Schreibtisch aus?
00:00:39: Ist der eher analog mit einigen Papierunterlagen und somit eben auch Aufgaben, die sichtbar sind?
00:00:46: oder liegt auf deinem Schreibtisch eigentlich nur noch ein Laptop weil komplett alles digital ist.
00:00:51: Oder natürlich irgendwas dazwischen!
00:00:53: Und es gibt hier übrigens überhaupt gar kein richtig-oder falsch.
00:00:56: entscheidend ist viel mehr was zu dir passt.
00:00:59: wenn du magst kannst du auch mal schauen ob der ist zustand wie analog oder digital dein schreibtisch deine Art zu arbeiten ist zu deiner Wunschvorstellung passt oder ob es da einen Unterschied gibt.
00:01:12: Würdest du früher oder später lieber mehr digital arbeiten, oder hast du sogar schon vieles digital und vermisst das eine oder andere Mal eben das Arbeiten mit Papier?
00:01:22: Meine Erfahrung ist, die Veränderung muss nicht immer von analog in Richtung digital gehen.
00:01:26: Sie kann auch umgekehrt sein und etwas was eben bereits digital war darf wieder analog sein oder du wechselst einfach zwischendurch.
00:01:34: also mir geht es auch so dass ich manchmal lieber eine Podcastfolge am Computer vorbereite und manchmal bereite ich dir lieber handschriftlich geschrieben vor das heißt da mache ich das einfach irgendwie sowieso wie es gerade für mich in dem moment passt.
00:01:46: Lass uns mal mit dem ersten Kundentermin starten.
00:01:49: Das war ein Online-Termin und es ging schwerpunktmäßig um Aufgaben, somit auch eben um die Kopfreihliste.
00:01:54: der Platz für alles Neue – also raus aus dem Kopf und einfach mal an einer Stelle aufschreiben!
00:01:59: Ich hatte in diesem Termin gesagt dass die Kopfreihliste aus meiner Sicht immer wichtiger wird je unsichtbarer die Aufgaben werden.
00:02:05: Was genau meine ich damit?
00:02:07: Wenn viele Papierunterlagen auf dem Schreibtisch sind, dann sind die Aufgabensichtbar.
00:02:11: Rechnungen, die mit der Post kommen müssen noch überwiesen werden oder vielleicht eben auch eingescannt werden.
00:02:17: Auch das ist ja dann eine Aufgabe, die man sieht.
00:02:19: Kassenzettel dürfen noch abfotografiert und hochgeladen werden oder einen Anschreiben an die Versicherung darf noch versendet werden.
00:02:26: Und dass es eben analog gekommen meistens noch mit so einem mitgesendeten Rückumschlag Oder im privaten Bereich vielleicht ein Elternbrief von der Schule wo noch was ausgefüllt werden darf unterschrieben werden und den wieder zurück an die Schule gegeben werden darf oder es ist ein Rezept für einen Medikament, was noch in der Apotheke abgeholt werden kann.
00:02:44: Also da gibt's viele Beispiele – ich weiß nicht, vielleicht fällt dir gerade noch etwas ein!
00:02:47: Welche Aufgaben auf deinem Schreibtisch sind sichtbar?
00:02:51: Du hast jetzt an meinen Beispielen auch gesehen, auch da ist das ja schon eine Mischung zwischen analog und digital.
00:02:55: Wenn ich sage, da liegen Kassenzettel, die noch eingescannt werden dürfen dann ist das erstmal in Papierform.
00:03:00: und die Aufgabe Analog sage ich jetzt erst mal, also sie ist sichtbar greifbar.
00:03:05: Man kann die Kassenzettel anfassen und das Ziel ist aber auch da dann dass sie digital sind Und dann werden Sie.
00:03:11: für mich ist es zumindest so unsichtbar weil alles was für mich digitales ist ja auf dem Monitor sichtba Aber es ist halt auf gar keinen Fall mehr greif bar und in meinen Augen geht's einfach Unsichtbar.
00:03:22: Dann ist aber Auch Die Frage Was Ist wenn Aufgaben unsichtbare sind?
00:03:25: Also eine Rechnung die Digital kam darf noch überwiesen werden Oder eben dieser Elternbrief, wenn der digital kommt.
00:03:32: Das heißt jetzt über E-Mail oder an die Schulclown oder wie auch immer das dann digital ist... Wie erinnerst du dich daran dass er noch ausgefüllt werden darf?
00:03:40: Klar in dem Moment wo du den bekommst und es siehst, kannst du ihn direkt bearbeiten.
00:03:45: Aber was wenn Du den bekommst liest?
00:03:47: Und in dem Moment den nicht fertig bearbeitest weil es gerade von der Zeit nicht passt oder weil Du vielleicht noch eine Entscheidung treffen musst wie erinnerst Du Dich dran dass da halt eben noch etwas ist?
00:03:57: Oder Du hast vielleicht ein Rezept einen Ehrezept Was Du einlösen darfst?
00:04:01: auch das ist ja unsichtbar.
00:04:02: Also Unsichtbar heißt In deinem Kopf ist es aber Es ist irgendwie sonst halt erstmal Nicht sichtbar nicht aufm Schreibtisch sichtba.
00:04:11: Tatsächlich, während ich jetzt diese Podcast-Folge vorbereitet habe, habe ich eine Nachricht per WhatsApp bekommen auf die ich unbedingt noch antworten möchte.
00:04:18: Weil ich aber nicht direkt antwortend konnte, hab' ich es mir jetzt auf meine Kopfreiliste geschrieben damit's einfach nicht untergeht.
00:04:24: Nachrichten kommen nämlich über so viele verschiedene Wege – nicht einfach nur wie früher analog über den Briefkasten sondern per E-Mail vielleicht mehrere E-mails per WhatsApp oder irgendeinen anderen Nachrichtendienst oder über Social Media die verschiedenen Messenger und ich weiß nicht wie man da den Überblick behält, wenn man ja die Nachrichten irgendwie relativ aktuell liest.
00:04:45: Wenn die einem angezeigt werden Und danach hat man dann aber irgendwie verschiedene Plätze wo man sagt ist da noch was?
00:04:52: Was ich beantworten darf oder da noch oder da auch und deshalb mache ich solche Aufgaben eben sichtbar Indem dass sie sich auf meine Kopfreihliste schreibe und klar wenn ich die Beantworte es wieder digital also unsichtbar in dem Sinn.
00:05:05: Jetzt habe ich so viel, wieder über die Kopfreihliste erzählt einfach weil ich es einfach einen super einfachen Platz finde der unheimlich hilft den Alltag ein bisschen einfacher zu organisieren.
00:05:16: Weil wir... Ich hab's jetzt schon paar mal gesagt eben so kleine Aufgaben sich bemachen können.
00:05:21: wenn du mehr über die Kopffreihliste hören möchtest dann hör gerne in die Folge sechzehn rein.
00:05:25: da erklärt ihr das ein bisschen ausführlicher.
00:05:28: Lass uns dann zum anderen Kundentermin gehen.
00:05:30: Das war ein Vororttermin, bei dem es um die Ordnung auf dem Schreibtisch ging.
00:05:35: Es ging darum, die Papierunterlagen durchzuschauen und das auszusortieren was nicht mehr gebraucht wird und das Verbleibende eben an die passenden Plätze zu legen.
00:05:43: Damit meine Kunde in diesem Fall besser aussortieren konnte habe ich die Papiereunterlagen für sie vorsortiert beispielsweise unterschieden was klassische Dokumente sind und was jetzt zb Prospekte oder Gebrauchsanweisungen sind.
00:05:55: Und extra kleine Notizzettel und eben auch Visitenkarten, also die ja auch klein sind habe ich dann nochmal separat gelegt.
00:06:02: Als meine Kundin den Stapel mit dem Visitenkatten durchgeschaut hat kam mir wieder der Begriff unsichtbar in den Sinn.
00:06:08: Ich hab gesehen wie sie relativ schnell viele Visiten-Karten aussortiert vermutlich welche die mittlerweile nicht mehr benötigt werden weil der Kontakt eben digital erfasst ist und wahrscheinlich aber auch welche die einfach nicht oder nicht mehr relevant sind.
00:06:24: Und genau in dem Moment habe ich mich gefragt, wie viel Digitales so aussortiert wird?
00:06:29: Wird auch da mal ein Stapel Visitenkarten beziehungsweise unsichtbar das digitale Telefonbuch, egal ob jetzt im Handy oder computer genommen und auch mal durchgeschaut oder wird vielleicht digital eher mehr gesammelt als in der Analogenwelt.
00:06:46: Was, wenn du die Kontakte in deinem Handy oder deinem Computer gespeichert hast?
00:06:50: Gehst du die dann auch regelmäßig durch und sortierst aus was du nicht mehr brauchst?
00:06:54: oder anderes Beispiel vielleicht die Passwörter die nicht mehr relevant sind Ähnlich wie jetzt bei einem Schlüsselkasten, der ja auch von Zeit zu Zeit mal aufgeräumt werden darf.
00:07:03: Insbesondere dann wenn er irgendwie immer voller wird so dass man eben ab und zu mal schaut ist da vielleicht noch der ein oder andere Schlüssel drin, der gar nicht mehr relevant ist.
00:07:11: Was es mit Hörbüchern?
00:07:12: Mit Musik?
00:07:13: Mit Fotos?
00:07:14: Digital bedeutet also nicht das was völlig Neues ist sondern das bestehende ist einfach in anderen Formen.
00:07:21: Ich vermute einfach dass digital viel, viel mehr gesammelt wird als in der analogen Welt.
00:07:27: Eben weil die Menge an Daten und Informationen nicht so sichtbar ist und auch viel weniger Platz wegnimmt als in einer analogen Welt.
00:07:34: Wenn du in einen Raum reinkommst hast du einen guten Eindruck davon wie leer oder wie voll dieser Raum ist.
00:07:40: wenn ordner Bücher CDs oder Gegenstände eben nicht mehr den Schrank passen siehst du das?
00:07:44: Dass eben der Rahmen zu klein geworden ist.
00:07:47: Digital finde ich, ist es eher unsichtbar.
00:07:49: Wenn du da nicht aktiv nachschaust wie viel Platz noch auf der Festplatte ist dann bekommst du irgendwann und erfahrungsgemäß meist im ungünstigen Moment von deinem Computer angezeigt dass der Computer voll ist.
00:07:59: oder halt eben die Festplatten Und eben erst dann bist du gezwungen vielleicht doch das ein oder andere auszusortieren Oder wenn's eine Cloud ist den Speicherplatz zu erhöhen.
00:08:09: Ich frag mich an dieser Stelle gerade wie mein Arbeitszimmer ausschauen würde, wenn alles was ich auf dem Computer habe ausgedruckt wäre und so wie früher wirklich nur in Ordnern gelagert wäre.
00:08:22: Wäre das ein kleiner Schrank?
00:08:24: Wäre es ein großer Schrank ?
00:08:25: Wäre dass ein ganzer Raum voll oder würde vielleicht gar nicht alles in eine normales Arbeitszimmers passt?
00:08:31: Ich weiß es nicht.
00:08:32: Das wäre eigentlich mal spannend.
00:08:34: darüber hab ich mir noch nie Gedanken gemacht Wie das aussieht.
00:08:36: aber genau das ist ja das Thema von heute eben dieses Die digitale Welt ist irgendwie unsichtbar, sie ist nicht greifbar.
00:08:44: Man hat keinen Gefühl dafür über diese Menge eben auf dem Computer oder eben auf anderen digitalen Geräten.
00:08:50: Ja die Digitale Welt verändert die Arbeit Aus Sicht der Ordnung ist aber vieles gleichgeblieben.
00:08:56: Ich bin übrigens trotz Zufunktion und trotz KI der Meinung das Aussortieren in der digitalen Welt sehr wichtig ist Dass es eben nicht darum geht alles zu sammeln nur weil der Platz da ist.
00:09:07: Was wenn du ab heute einfach mal Schaust, was du in der digitalen Welt ganz selbstverständlich sammelst.
00:09:13: Was so eine Analogenwelt vielleicht so in der Menge nicht machen würdest?
00:09:17: Und wenn du sagst ja ich würde gern weniger sammeln dann geht es nicht darum dass du die stundenlang mit den sogenannten Altlasten beschäftigst und zuerst das aussortierst was sich über die Jahre angesammelt hat sondern dass du den Fokus eher auf die neuen Daten und Informationen legst vielleicht auf aktuelle E-Mails oder aktuelle Fotos und da einfach mal schaust, ob das aussortieren dort was ganz Selbstverständliches werden kann.
00:09:40: Insbesondere dann wenn wir uns bewusst machen, was es bedeuten würde, wenn wir die nächsten zehn, zwanzig oder dreißig Jahre einfach weiter sammeln und so gut wie nix aussortiert.
00:09:51: Und wenn du jetzt sagst oh nein ich habe ja schon kaum Zeit die sichtbaren Gegenstände um Papierunterlagen zu ordnen Jetzt soll ich mich auch noch mit den Unsichtbaren Dinge, also eben der digitalen Ordnung beschäftigen.
00:10:03: Wann soll ich denn das machen?
00:10:05: Dann ist es noch ein Punkt warum ausvertieren?
00:10:07: so wichtig ist dass es eben nicht immer mehr wird was es zu verwalten gilt sondern dass der Rahmen von den sichtbaren Dingen und eben auch den unsichtbaren Dingen so ist, dass es zu dir passt sie beides als eine Einheit und nicht als zwei völlig getrennte Welten.
00:10:24: Es geht zum Beispiel nicht nur um die vielen Bücher im Schrank, sondern es geht um alle Bücher, die du hast – ein Teil davon eben sichtbar am Schrank und einen Teil unsichtbar auf deinem Tablet.
00:10:35: Nur weil vieles analoge digitaler geworden ist oder digitaler wird und in dem Sinne Veränderung ist und auch dass es unter Umständen komplexer ist soll das aber nicht heißen, dass es doppelt so viel ist.
00:10:48: Das ist einfach eine andere Form!
00:10:51: Und deshalb finde ich den Vergleich so spannend zwischen der Analogen und der Digitalen Welt.
00:10:55: Also du kannst immer bei dem digitalen Entgegenstück zu der Analogendwelt finden, und wenn dich das Thema interessiert dann kannst du gerne mal in die Folge treiunddreißig reinhören.
00:11:05: da habe ich beides schon einmal miteinander verglichen nicht alles aber schonmal einen ersten Teil.
00:11:10: und wie gesagt wenn du magst hör gerne rein!
00:11:13: Wenn du magest dann schau gern mal in deinem Alltag was für dich sichtbar und greifbar ist also analog und was unsichtbar also digital ist.
00:11:22: In diesem Sinne wünsche ich dir eine wunderschöne und eine ordentliche Zeit, und sage tschüss und bis zum nächsten Mal!
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