Wo anfangen (Folge 103)

Shownotes

In dieser Folge geht es um eine Frage, die mir beim Ordnung schaffen immer wieder begegnet: Wo soll ich eigentlich anfangen?

Meine Antwort darauf ist meistens: Im Grunde ist es egal. Zumindest aus einem bestimmten Blickwinkel. Es gibt nicht die eine richtige Reihenfolge, in der du dein Arbeitszimmer, deine Papierunterlagen oder dein ganzes Zuhause ordnen musst. Viel wichtiger ist, dass du überhaupt anfängst. Und dann einen Bereich nach dem anderen angehst.

In der Folge vergleiche ich das Ordnung schaffen mit einer Wanderung. Welche Route du zuerst auswählst, kannst du ganz individuell entscheiden. Innerhalb der einzelnen Wanderungen gibt es aber durchaus eine sinnvolle Reihenfolge. Und vielleicht hilft dir genau dieses Bild dabei, weniger über den perfekten Start nachzudenken und stattdessen einfach loszugehen.

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Ordentliche Grüße Tanja Priefling

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und ganz herzlich willkommen zu meiner hundert-und dritten Podcastfolge.

00:00:03: Bevor wir gleich zum eigentlichen Thema kommen, möchte ich dir zuerst noch ein Testimonial zu meiner Kopfreiles und meiner Wissensliste vorlesen.

00:00:10: Eine Kundin hat mir nämlich vor ein paar Tagen eine E-Mail geschrieben und mich damit überrascht – und zwar schreibt sie!

00:00:16: Zuerst war ich skeptisch was den Nutzen und die Handhabung der Wissenliste betrifft.

00:00:20: Durch bereits nach zwei Tagen Nutzungen meiner frisch angelegten Wissenliste war ich vom Gegenteil überzeugt.

00:00:26: Mittlerweile bin ich einfach begeistert.

00:00:28: Endlich habe ich einen Ort für alle wiederkehrenden Aufgaben, an dem ich mich A über das Versehen jeder Aufgabe mit einem Datum automatisch an die Aufgabe erinnern lasse und B wichtige Informationen zu den Aufgaben sammeln kann.

00:00:41: Kein ständiges Suchen mehr nach Informationen von denen ich weiß dass sich sie aufgeschrieben hat, mich aber nicht mehr erinnernd kann wo!

00:00:48: Das ist nun vorbei.

00:00:49: Schluss mit ständigem Suche- und Zettelwirtschaft.

00:00:51: Insbesondere die Kombination aus Wissensliste und Kopffreiliste ist für mich ein echter Game Chainter.

00:00:57: Die Online-Kurse sind super strukturiert und klar aufgebaut, das Format mit den Umsetzkästchen, dem Bildern und den Audios gefällt mir sehr gut und hat mir das dranbleiben sehr erleichtert weil die Inhalte so klar strukturierend waren und ich die einzelnen Schritte häppchenweise bearbeiten konnte dabei aber immer den Überblick hatte wo ich bin was ich schon geschafft habe und was sich noch ansehen umsetzen darf.

00:01:16: der Kurs hat richtig Spaß gemacht.

00:01:17: bitte mehr online Kurse dieser Art.

00:01:20: Als ich das gelesen habe, hab ich mich riesig gefreut.

00:01:23: Zum einen, dass sie zwei Plätze für ihre Aufgaben hat.

00:01:26: Einmal die Kopf-Freiliste für alles Neue und einmal die Wissensliste für alles Wiederkehrende.

00:01:31: Beides eben für diese unendlich vielen kleinen Aufgaben im Hintergrund.

00:01:35: Und was mich natürlich auch gefreud hat, dass ihr meinen Stil wie ich die Onlinekurse erstelle so gut gefällt und ihr bei der Umsetzung so gut geholfen habt.

00:01:44: Falls du jetzt denkst, was ist nicht die Kopffreilistung?

00:01:47: Was ist die Wissenliste?

00:01:49: Dann kannst du dir die Folgen sechzehn für die Kopfreihliste und die Folge achtundvierzig für die Wissensliste anhören, da erzähle ich dir ein bisschen ausführlicher dazu.

00:01:58: Und mehr zu den beiden Online-Kursen findest du über die Links in der Podcastbeschreibung!

00:02:03: Jetzt aber zum eigentlichen Thema der heutigen Folge – und dir heißt wo anfangen?

00:02:08: Das ist nämlich ein Satz oder eine Frage, den ich in meiner Arbeit häufig höre eben dieses, ja wo soll ich denn eigentlich

00:02:15: anfangen?!

00:02:16: Und meine Antwort darauf ist eigentlich fast immer ähnlich, nämlich eigentlich ist es egal.

00:02:21: Warum ich das sage?

00:02:22: Schauen wir uns heute ein bisschen genauer an.

00:02:24: Für mich gibt's nämlich zwei Blickwinkel um auf die Frage wo anfangen zu schauen.

00:02:29: Der erste Blickwinke ist das Vorgehen vom Ordnung schaffen.

00:02:32: Ich teile das in vier Schritte ein einmal aussortieren einmal zuordnen Einräumen und optimieren.

00:02:38: Die Begriffe sind eigentlich selbst erklären.

00:02:41: trotzdem möchte ich kurz dir einfach mal durchgehen.

00:02:43: Aussortieren bedeutet dass loszulassen was eben nicht mehr gebraucht wird und gleichzeitig auch das zu behalten, was eben bleiben darf.

00:02:51: Zuordnen bedeutet die verbleibenden Dinge den passenden Räumen- und Kategorien zuzuordnen?

00:02:57: Ganz grob gesagt natürlich gibt es da viele Kriterien wie man das in Räume- und kategorieren zuordnet.

00:03:03: Das zuordnen ist wirklich, sag ich mal der Kern.

00:03:06: Und danach geht's ans Einräumen heißt also die Dinge in die passende Schränke, Regale, Schubladen oder Kisten einzuräumen abhängig von der Größe oder der Menge der jeweiligen Kategorie.

00:03:17: Und dann kommt das Optimieren, also das Anpassen im Alltag.

00:03:20: Schauen was gut passt und was vielleicht noch verändert werden darf.

00:03:23: Denn was in der Theorie festgelegt wurde muss sich erst in der Praxis bewähren.

00:03:28: Auch wenn wir in Ordnung schaffen, was ja jetzt nicht Theorie ist sondern wirklich Praxis, dann planen wir aber trotzdem in dem Moment irgendwie in der theorie und sagen okay dass hängen wir jetzt in den Schrank, es kommen in die Schublade.

00:03:40: und das muss ich aber trotzdem nochmal im Alltag bewehren.

00:03:42: und wenn man da einfach merkt, weiß ich, der eine Schrank lässt sich nicht so gut öffnen.

00:03:47: An die eine Kiste kommt man nicht so ganz dran oder man geht intuitiv immer erst mal an.

00:03:52: Ich sage mal falsche Stelle dann merkt man halt oh das ist in einer Theorie so gedacht gewesen aber in der Praxis ist es doch irgendwie ja nicht so passend und dann räumt man einfach nochmal ein bisschen was um.

00:04:03: Das ist dann eben mit optimieren gemeint.

00:04:05: Manchmal kommen noch einen fünfter Schritt dazu.

00:04:07: dass ist das vorsortieren.

00:04:09: das kommt aber nicht Am Schluss, sondern das kommt entweder ganz an Anfang.

00:04:13: Dass man erstmal vorsortiert bevor man die Sachen aussortieren kann weil eben viele Sachen vielleicht noch durcheinander sind.

00:04:19: oder es kommt nach dem Aussortieren dass man Sachen vorsortieren um sie dann eben nach und nach zuordnen zu können.

00:04:26: Jetzt ist es so meine Kundinnen und Kunden würden am liebsten mit dem Einräumen anfangen.

00:04:30: zumindest ist das mein Eindruck weil das eben am meisten Spaß macht Es sich dann auch schon nach Ergebnis anfühlt, wenn eben alles schön im Schrank oder im Regal ist.

00:04:39: Oder im Ordner, wenn es um Papierunterlagen geht.

00:04:42: Ich glaube das liegt auch daran dass viele nicht so gerne aussortieren oder dass sie denken Sie könnten das nicht.

00:04:47: Wobei meine Erfahrung ist Wenn wir Zusammenordnung schaffen geht das Aussortieren viel leichter Vielleicht eben auch weil wir uns dann wirklich auf diesen einen Schritt konzentrieren können und ich auch die anderen Aufgaben übernehmen kann also zum Beispiel das Vorsortieren Und meine Kundinnen und Kunden Wie gesagt, auf das Ausortieren fokussieren können.

00:05:06: Jedenfalls macht ein Räum nicht so viel Sinn wenn vorher nicht aussortiert wurde es sei denn natürliches gibt nichts zum Aussortieren.

00:05:13: Das ist ja dann klar.

00:05:14: Dann kann man den Schritt in dem Sinne überspringen.

00:05:17: aber Wenn ausortiert werden soll dann eben zuerst aussortieren.

00:05:20: Man kann später immer noch mal aussortierten Aber so dass große aussortierend gehört eben eher an den Anfang weil das Schöne daran einfach alles was aussortierte muss nicht mehr zugeordnet und eingeräumt werden.

00:05:32: Bei der Frage, wo anfangen ist die Antwort also beim Vorgehen relativ klar eben mit aussortieren bzw.

00:05:39: mit dem vorsortieren?

00:05:40: Jetzt gibt es aber noch den zweiten Blickwinkel auf das Wo anfangen nämlich in welchem Raum beziehungsweise welchen Bereich.

00:05:47: und da ist meine Antwort eben dass es tatsächlich im Grunde egal ist.

00:05:51: jetzt egal in Anführungszeichen vielleicht ist besser gesagt es gibt kein richtig oder falsch wo man eben Anfang beim Ordnung schaffen.

00:05:59: Es gibt keine feste Reihenfolge wie ein ganzer Raum oder ein ganzes Haus geordnet wird.

00:06:03: Das ist wirklich super, super individuell!

00:06:05: Das kann sein dass du mit einem Bereich startest der dir leicht fällt wo du sagst das sind Gegenstände die du magst zum Beispiel jetzt Büro Material oder so.

00:06:13: dann ist es vielleicht für dich einfacher wie Papierunterlagen.

00:06:16: Oder du sagst, du startest mit dem Bereich der dich im Alltag am meisten stört wo du also den größten Effekt hast.

00:06:22: Auch wenn es schwerer ist dann kann's auch sein dass du mit dem Papierunterlagen startest und eben nicht mit dem Büro Material.

00:06:28: oder du sag so fangst mit den Papier Unterlagen an die schon viel älter sind weil du dann einfach eine gute Basis hast bevor du die Papier unterlagen machst aktuell sind.

00:06:37: oder du sagst, du fängst mit einem Bereich an wo du das meiste aussortieren kannst.

00:06:42: Wir müssen jetzt auch gar nicht immer nur übers Arbeitszimmer sprechen sondern das kannst du auf jeden anderen Raum übertragen.

00:06:47: also es gibt so verschiedene Ansätze ohne dass ich dir jetzt sagen kann gehe immer so oder so vor.

00:06:53: Das ist wirklich ganz ganz individuell.

00:06:56: viel wichtiger als ein klarer Plan für eine bestimmte Reihenfolge ist nämlich die Umsetzung.

00:07:01: Also einfach starten.

00:07:02: alles weitere ergibt sich dann während der Umsetzung.

00:07:05: Das finde ich wichtiger, als lange in der Theorie zu überlegen was man in welcher Reihenfolge machen könnte.

00:07:11: Und da einfach auf diesen Gedanken vertrauen.

00:07:13: es gibt kein richtig oder falsch!

00:07:14: Ich lege mit meinen Kundinnen und Kunden deshalb erst mal nur den ersten Schritt fest auch wenn wir schon den Gesamtüberblick haben.

00:07:21: trotzdem enthalten wir gemeinsam wo wir einfach starten und wenn dieser Bereich fertig ist dann schauen wir gemeinsam was als nächstes passt.

00:07:30: Ja, dieser grobe Plan ist da.

00:07:32: Aber Pläne sind auch da um sie zu ändern und irgendwie anzupassen Und so kann ein Bereich dann als nächstes viel sinnvoller sein, als wir vielleicht ursprünglich angedacht hatten.

00:07:42: Warum ist es im Grunde egal wo wir starten?

00:07:45: Weil es im Kern darum geht jedes Teil einzeln in die Hand zu nehmen.

00:07:49: Das ist für mich der entscheidende Punkt und die Reihenfolge spielt jetzt gar nicht so eine große Rolle.

00:07:54: Ja, es macht einen Unterschied ob wir jetzt zum Beispiel mit dem Büro Material anfangen oder mit den Papierunterlagen.

00:07:59: Ob wir zuerst die Bücher ordnen oder erst die Erinnerungsstücke?

00:08:02: Ob wir zuerst die Schränke in der Küche anschauen oder die Kisten auf einem Dachboden?

00:08:07: Natürlich macht das ein Unterschied weil's einfach eine andere Reihenfolge ist aber das Ergebnis ist gleich.

00:08:13: am Ende hat alles einen Platz nur der Weg dorthin ist anders Und manchmal frage ich mich selbst, was gewesen wäre wenn wir an einer anderen Stelle gestartet wären oder in der anderen Reihenfolge umgesetzt hätten.

00:08:26: Das ist auch für mich total interessant!

00:08:28: Wenn man das wirklich machen könnte... Ich weiß es geht nicht aber das wäre schon irgendwie cool zu sagen okay ich räume jetzt das Haus auf Es wird gefilmt, ich mache die Reihenfolge und genau gleiche Hause wird irgendwie dann nochmal gefilmt weil man andere Reihen folgen macht.

00:08:44: einfach mal um das zu vergleichen.

00:08:46: Ja, wie gesagt ist nur so ein Gedanke.

00:08:47: Ich weiß es geht nicht aber es wäre irgendwie doch witzig und wirklich mal interessant oder?

00:08:52: Jetzt lass uns einfach einmal das Ordnung schaffen mit einer Wanderung vergleichen.

00:08:57: man kann ja einen Rundweg im Uhrzeigersinn gehen oder gegen den Urzeugersinn laufen Und auch da ist das Ergebnis gleich.

00:09:04: am Ende war eine Wanderungen von ich sage jetzt einfach mal zehn Kilometern egal ob ich jetzt links rum oder rechtsrum eben laufe.

00:09:11: was ist der Unterschied?

00:09:13: Die Reihenfolge, wie man an den, ich sag mal verschiedenen Stationen vorbeikommt.

00:09:17: Vielleicht erst dann einem See durch den Wald und später über die Felder oder eben umgekehrt.

00:09:23: Also das ist schon ein Unterschied!

00:09:25: Und vielleicht jetzt auch der... in dem Fall auch Blickwinkeln anderer weil ich ja eben keine Ahnung den See rechts von mir sehe, anstatt links von mir je nachdem aus welcher Richtung ich komme oder welche Richtung ich laufe.

00:09:38: aber im Grunde ist die Wanderung ja doch gleich.

00:09:42: Was gibt es aber noch für einen Vergleich, was gehört also noch zu einer Wanderung?

00:09:46: In meinen Augen ganz klassisch Zuhause packe ich den Rucksack.

00:09:50: Dann fahre ich zum Ausgangspunkt dann wandere Ich danach fahr' ich wieder nach Hause und packt den rucksack wieder aus.

00:09:58: Und da können wir die Reihenfolge jetzt nicht ändern!

00:10:00: Ich kann das nicht sagen.

00:10:01: als erstes packe ich den ruckssack aus, dann wander ich, dann fahr´ich heim ,dann fahr ich hin, dann packech den rückssack.

00:10:07: Also das macht irgendwie keinen Sinn.

00:10:11: Genau so ist es halt eben beim Vorsortieren, Aussortieren zuordnen einräumeln und optimieren.

00:10:16: Da macht die Reihenfolge Sinn auch wenn das natürlich alles so ein bisschen ineinander übergeht.

00:10:21: Welche Wanderung ich mir als nächstes aussuche hängt dann auch von ganz anderen Kriterien ab?

00:10:26: Wenn mich jetzt einfach mal sage ich habe zehn Wanderungen zur Auswahl Ich möchte alle zehn Wunderungen machen sowie zehn Räume, zehn Bereiche in meinem Zuhause.

00:10:35: Ich möchte in jedem Bereich Ordnung schaffen und wenn wir es bei den Manderungen bleiben dann kann ich zum Beispiel sagen, ich möchte mal eine leichte Runde laufen, da möchte ich ne anspruchsvolle Tour gehen oder ich überlege wie viel Zeit habe ich gerade, laufe ich eher ne kurze Runde?

00:10:49: Oder ne lange Runde?

00:10:50: will ich grad lieber auf dem Berg oder lieber durch ein Wald laufen?

00:10:54: Wie ist grade die Jahreszeit?

00:10:56: Wie is das Wetter?

00:10:57: also sind verschiedene Sachen wo man das dann eben entscheiden kann welche von diesen zehn Routen Lauf ich als nächstes, genau so ist es eben auch beim Ordnung schaffen.

00:11:07: Viel wichtiger ist lange zu überlegen wo man anfängt das überhaupt anzufangen immer mit dem Bewusstsein dass es kein richtig oder falsch gibt nicht zu verwechseln mit überall gleichzeitig anfangen.

00:11:17: Das ist damit nicht gemeint.

00:11:19: auch das geht bei einer Wanderung nicht.

00:11:20: Ich kann ja nicht sagen von jeder der zehn Touren laufe ich jetzt mal die ersten drei Kilometer sondern eine Wanderungen nach der anderen und somit eben auch Bereich für Bereich.

00:11:32: Wie ist das jetzt bei einer Wanderung, wenn ich einen Rundweg gehe?

00:11:34: Wenn ich da irgendwann in der Mitte irgendwo bin und keine Lust mehr habe, dann kann ich nicht einfach aufhören.

00:11:39: Sondern muss den Weg zur Ende gehen.

00:11:42: oder je nachdem, wenn es vielleicht nicht die Mitte ist sondern erst noch relativ am Anfang, dann gehe ich zumindest wieder zurück.

00:11:48: Was jetzt wiederum bei Ordnung keinen Sinn macht.

00:11:50: also wenn ich schon von dem Bereich ein bisschen was geordnet hab' und dann denken... Ich komme da jetzt gerade nicht weiter!

00:11:56: Dann macht ja jetzt keinen Sinn das wieder unordentlich zu machen sondern dann kann man auch sagen, gut ich räume den Bereich eben nur fertig aus.

00:12:03: Ich gehe die Wanderung jetzt zu Ende und beim nächsten Mal kann man ja eben den Bereich ein bisschen kleiner wählen sowie eben auch eine kleinere Wanderroute.

00:12:13: Meine Frage an dich wo möchtest du starten?

00:12:15: Welcher Bereich macht dir am meisten Spaß hilft dir am meisten oder geht am schnellsten?

00:12:21: überleg dir das gerne Und dann starte einfach.

00:12:24: Macht ihr nicht zu viele Gedanken, dass es doch die eine perfekte Reihenfolge geben müsste bei der das Ordnung schaffen super leicht und super schnell geht?

00:12:32: Das ist nicht der Fall!

00:12:34: Die Dauer ist abhängig von der Anzahl der Gegenstände oder Papierunterlagen, die geordnet werden dürfen jedes Teil einzeln in die Hand nehmen überlegen ob du's noch brauchst oder ob es aussortiert werden kann dann zu schauen, wo kannst du es zuordnen und dann eben einräumen und im Alltag schauen ob der Platz so passt oder ob er eben noch optimiert werden darf.

00:12:53: Also egal mit welchem Bereich du startest jetzt ist auf jeden Fall richtig!

00:12:58: Und das Schöne ist je mehr Bereiche geordnet sind desto einfacher kann Ordnung geschaffen und gehalten werden weil auf einmal alles zusammenpasst.

00:13:06: Die Erfahrung mache ich immer wieder dass ich sage okay der erste Bereich Der zweite Bereich des dritte Bereichs dann ist es vielleicht nur bisschen chaotisch weil man die Zusammenhänge noch nicht so erkennt.

00:13:16: und wenn man dann irgendwann den vierten Bereich ordnet, die hängen ja schon oft zusammen.

00:13:21: Ich rede ja auch bewusst von Bereichen und nicht immer vom ganzen Räumen.

00:13:25: Dann merkt man irgendwann oh ich finde hier noch ein Kugelschreiber, noch ein Päckchen Taschentücher, noch einen Buch!

00:13:31: Und auf einmal habe ich eben Plätze, weil ich davor schon das Bücherregal geordnet hab, das Büromaterial geordnete und eben auch weiß wo die Taschendücher hin kommen.

00:13:40: jetzt um einfach nur mal ein paar Beispiele zu nehmen Also das heißt, vielleicht auch da geht es noch mal.

00:13:45: zum Schluss den Vergleich mit der Wanderung.

00:13:48: Wenn du sagst, du wanderst gerne dann ist vielleicht die erste Etappe noch ein bisschen anstrengender Die erste Wanderungen und die fünfte Da bist du schon trainiert Und dann gibt's viel leichter.

00:13:57: und so ist es eben mit Ordnung auch dass Vielleicht der Anfang ein bisschen ungewohnt ist und mit der Zeit Das dann irgendwie viel viel leicht wird und Ordnung dann auch Spaß macht.

00:14:07: und genau das wünsche ich dir Dass dir ordnung spaß macht dass du das nicht mehr als wo ich muss das machen und anstrengend empfinde, sondern dass du wirklich Freude daran hast.

00:14:18: In diesem Sinne wünsche ich dir eine wunderschöne und ordentliche Zeit und sage tschüss und bis zum nächsten Mal!

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