Wohnmobil (Folge 102)
Shownotes
In dieser Folge nehme ich dich mit ins Wohnmobil.
Es geht nicht um das klassische Packen, sondern um eine Herausforderung, die viele unterschätzen: das Gewicht. Der Platz ist tatsächlich gar nicht so das Problem, im Wohnmobil findet sich meistens noch irgendwo ein passendes Plätzchen. Die eigentliche Frage ist eine andere. Nämlich was alles eingepackt werden kann, ohne dass das Wohnmobil überladen ist.
Ich hatte mir damals überlegt, wie ich rausfinden kann, was das gepackte Wohnmobil tatsächlich wiegt. Nicht geschätzt, sondern wirklich gewogen, mit allem, was normalerweise drin ist, wenn wir losfahren. Der erstmalige Aufwand war etwas hoch. Am Ende hat es sich aber auf jeden Fall gelohnt.
Genau darum ging es mir in der Folge: Lieber einmal richtig, statt dauernd nur so halb. Oft hilft es, sich eine Aufgabe bewusst anzuschauen, um sie später viel leichter bearbeiten zu können. Das spart am Ende nicht nur Zeit, sondern auch Nerven.
Ganz nebenbei bin ich bei der Vorbereitung dieser Folge noch auf eine Zahl gestoßen, die mich selbst überrascht hat: wie viele Gegenstände wir in drei Wochen Wohnmobilurlaub tatsächlich verwenden. Eine Zahl, die nochmal einen ganz anderen Blick darauf wirft, wie viele Dinge wir jeden Tag zuhause aus Schränken nehmen, benutzen und wieder an ihren Platz zurückräumen.
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Ordentliche Grüße Tanja Priefling
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu meiner hundertzweiten Podcastfolge.
00:00:03: Irgendwie ganz schön kompliziert, die Zahlen auszusprechen wenn eine Hundert davor ist.
00:00:07: also irgendwie muss ich mich dann noch dran gewöhnen.
00:00:10: Nachdem ich letzte Woche von einem Erlebnis im Wohnmobilurlaub erzählt habe dachte ich mir Ich mache nochmal ne ganz eigene Folge zum Wohnmobil.
00:00:18: Deshalb auch der Titel dieser Folge einfach Wohnmobile.
00:00:21: Keine Sorge, die Folge ist auch dann für dich.
00:00:23: Wenn du nicht mit dem Wohnmobil in den Urlaub fährst, es geht nämlich nicht ums Packen an sich Also nicht darum was du jetzt irgendwie am besten mitnimmst und was nicht Und wie genau das Wohnmobil eingeräumt werden kann.
00:00:34: Das ist ein Nichtthema dieser Folge.
00:00:36: Vielleicht kurz mal zur Einordnung Ich war als Jugendliche schon das eine oder andere Mal Mit dem Wohnwagen oder mit dem wohnmobil verreist.
00:00:42: So wirklich toll fand ich das damals nicht Die urlaube schon aber nicht dass wohnen auf so engem Raum und praktisch das wohnend ohne Badezimmer Und deshalb hätte ich mir nie vorstellen können, dass ich doch mal mit Begeisterung mit einem Wohnmobil verreise.
00:00:56: Aber tja... so ändern sich die Zeiten!
00:00:59: Das Besondere ist für mich einfach das man mit dem Wohnmobil an ganz besonderen Stellen stehen kann.
00:01:04: An ganz besondere Stellen kommt, dass man an Plätzen übernachtet, an die man eben normalerweise gar nicht hinkommt.
00:01:11: Klar ist es im Wohnmobile eng.
00:01:14: Ich sage irgendwie immer tagsüber beim Fahren ist das Wohnm mobil ein bisschen zu groß Und abends vor dem Schlafengehen ist es vielleicht ein bisschen zu klein, aber eigentlich ist das ja dann genau richtig.
00:01:24: Für mich ist Urlaub mit dem Wohnmobil eine Mischung aus Einfachheit eben weil der Platz begrenzt ist und man eben ich sage mein Anführungszeichen nicht so viel dabei hat und gleichzeitig ist es purer Luxus weil man eben doch alles dabei hat was man braucht und vor allem sind es die eigenen Sachen die man dabei hat.
00:01:41: Urlauben mit dem Wohnmobil bedeutet für mich fast jede Nacht an einer anderen Stelle zu sein Also nicht dauerhaft auf einem Platz zu sein, sondern wirklich tagsüber zu fahren.
00:01:51: Alles dabei zu haben und abends eben dann an einem anderen Ort wiederzusehen.
00:01:56: Als wir vor ungefähr zehn Jahren zum ersten Mal das Wohnmobil gepackt haben hatten wir zwei Herausforderungen Wir hatten keinerlei Erfahrung Und wussten gar nicht so genau was wir eigentlich mitnehmen sollen und was nicht.
00:02:09: also da durfte mir erstmal Erfahrungen sammeln.
00:02:12: und das zweite und es war viel entscheidender Wir hatten nur eine begrenzte Möglichkeit, was das Gewicht angeht.
00:02:19: Das war mir so gar nicht bewusst!
00:02:21: Ich hatte mich nämlich schon überlegt wie ich super platzsparen packe damit alles gut in die Schränke passt aber das war tatsächlich überhaupt gar nicht das Problem dass maximal zulässige Gefamtengewicht ist nämlich dann auch schon erreicht wenn die schränke gefühlt nur halb voll sind.
00:02:36: also wir sind noch nie verreist und die Schrenken waren bis oben hinvoll.
00:02:41: Also diese sind wirklich teilweise echt leer Und trotzdem ist das Thema Gewicht eben ganz, ganz entscheidend.
00:02:48: Und die Frage war einfach wie wir rausfinden was wir einpacken können ohne überladen zu sein.
00:02:54: und für mich war jetzt nach dem packen auf eine Waage zu fahren und dass ihm kontrollieren zu lassen nicht so passen.
00:03:00: Das wäre irgendwie zeitlich ziemlich umständig gewesen.
00:03:03: selbst wenn man es vor dem abreisetag gemacht hätte Wäre das Ergebnis gar nicht so aussagekräftig weil er dann gar nicht alles dabei ist und am abreisetag gesetzten fall diese wiege station hätte.
00:03:14: auch wenn wir losfahren was hätte das gebracht?
00:03:17: werden wir dann wieder heim gefahren und hätten irgendwie wieder etwas ausgeladen?
00:03:20: also dass ja hat irgendwie auch nicht so gepasst.
00:03:23: mittlerweile weiß ich, dass man sich selbst auch so eine wage kaufen kann die man dann irgendwie unter die reifen macht oder halt das wohnmobil auf die waage drauf fährt auf die jeweils nacheinander glaube ich auf die reifen oder irgendwie zwei reifen und das dann wiegt und dann irgendwie zusammenrechnet.
00:03:39: aber so eine waage haben wir bis heute nicht.
00:03:42: Lustig war, dass ich mir immer wieder überlegt habe wie ich besser packen kann damit das Gewicht nicht so hoch ist.
00:03:48: Und ganz automatisch hab' ich das Packen mit dem Kofferpacken fürs Flugzeug verglichen.
00:03:52: Ich dachte nämlich wenn ich zum Beispiel die Wanderschuhe anzieh statt die normalen Schuhe dann wird der Koffa also im Fall das Wohnmobil leerer oder leichter.
00:04:01: Oder wenn ich die Jacke um den Bauch bin spare ich mir nochmal Platz und Gewicht im Koffe oder genauso wenn ich XY also irgendwas eben dann doch ins Handgepäck mache.
00:04:11: Egal, was ich mir überlegt habe beim Wohnmobil funktioniert das nicht.
00:04:15: Alles zählt dazu auch wenn es im Schrank ganz hinten ist oder in der Garage im Wohnmobil oder vorne im Fahrerhaus.
00:04:22: Ich hatte sogar eine Idee irgendwas aufs Dach zu machen.
00:04:26: Ja dann war immer dieser Gedanke ja dann ist es ja aus dem Wohnmobile raus aber vom Gewicht her spielt es einfach überhaupt gar keine Rolle.
00:04:33: also das war wirklich total lustig jedes mal wieder an den gleichen Punkt zu kommen und so denken ne Es geht nicht, egal wo ich es ins Wohnmobil hin mache.
00:04:43: Das zählt einfach alles als Gewicht.
00:04:45: und selbst wenn wir schon bei der ersten Pause Abendessen bleibt das Gewicht wirklich gleich.
00:04:52: auch da ändert sich erst mal nichts.
00:04:55: Das erste was tatsächlich ein bisschen leichter wird ist der Benzintank.
00:04:59: also wenn man sagt man fährt vierhundert Kilometer dann ist ja schonmal sehr viel leichter wie beim Start aber alles andere ist einfach irgendwie noch da nur vielleicht nicht mehr im Kühlschrank, sondern im Bauch.
00:05:10: Jedenfalls habe ich mir überlegt wie ich das Gewicht beim packen im Blick behalten kann.
00:05:15: Das Gewicht vom Lernwohnmobil hatten wir.
00:05:17: Wir hatten es tatsächlich auch gewogen also gar nicht nur irgendwie abgelesen Sondern wirklich einmal leer gewogen und Es ging also wirklich dann nur um diese oder nur in Anführungszeichen Um die vielen Gegenstände die wir eben einladen.
00:05:29: Und meine Idee war dass Ich einfach alles wiege was ins Wohnmobil kommt Und zwar nicht jedes Mal wieder.
00:05:36: Also beispielsweise, dass ich erstmal alles in eine Kiste packe und dann diese Kiste wiege und dann die Kiste ausräume und das eigentlich die ganze Zeit so mache und bei jedem Urlaub so.
00:05:46: Das wollte ich nicht!
00:05:47: Mein Plan war, alles im Echsel zu erfassen und jeden Gegenstand zu wiegen.
00:05:53: Was denkst du gerade wenn Du das hörst?
00:05:55: Denkst du vielleicht was für ne verrückte Idee So viel Aufwand, so viel Zeit und ja... Wenn Du das denkst, dann verstehe ich Dich.
00:06:03: Das habe ich damals auch gedacht denn ich wusste tatsächlich, wie viel Arbeit das ist.
00:06:07: Ich hatte nämlich bis dahin schon die ein oder andere verrückte Idee wo ich manchmal gedacht habe Boah was hab' ich da angefangen?
00:06:14: Was für einen komplizierten aufwändigen Plan.
00:06:17: ob sich das am Schluss dann wirklich rechnet Ob sich der Aufwand lohnt, das weiß ich nicht.
00:06:22: Aber weil ich es eben wusste, habe ich mir auch da wirklich genau überlegt ob ich damit starten möchte und dass dann auch wirklich durchziehen soll Oder ob ich sage ne, das ist wirklich total übertrieben.
00:06:32: Bestimmt kannst du dir denken, wie meine Entscheidung war.
00:06:35: Ich habe mich nämlich dann dafür entschieden und abdann hab ich wirklich jedes einzelne Teil gewogen vom Fahrrad bis zur Haarspange wirklich alles!
00:06:45: Und ich habe alles in Exzela eingetragen.
00:06:47: Ich hatte so ein Tabellenblatt mit allen Gegenständen und einen Tabellen Blatt mit den ganzen Lebensmitteln Ja?
00:06:53: Ich habe auch Tomaten und Äpfel gewogen.
00:06:56: Wohl wissen natürlich, dass nicht jede Tomate oder jeder Apfel jedes T-Shirt oder jeder Pulli immer genau gleich ist.
00:07:02: Das war okay aber ich hatte auf jeden Fall da eine Orientierung.
00:07:07: in Excel hatte bzw habe ich natürlich immer noch eine Spalte mit den Gegenständen und einem mit dem Gewicht und einer für die Menge und daraus ergibt sich dann eben das Gesamtgewicht.
00:07:19: Übrigens inklusive der Personen.
00:07:21: auch da steht dann das Gewicht mit drin Und ich habe das wirklich durchgezogen und war dann auch ganz happy mit meiner Packliste.
00:07:28: Wie genau meine Berechnungen waren, habe ich tatsächlich nie überprüft dass sich jetzt wirklich sagt okay in meiner Exeliste kommt das Gesamtgewicht so raus und dann gehe ich tatsächlich mal wiegen und schaue ob es so ungefähr passt.
00:07:40: Das hab' ich nie gemacht.
00:07:41: Ich gehe einfach nach wie vor davon aus Dass es gestimmt hat oder wenn ich's weiter verwende auch ihm stimmt!
00:07:47: Ich habe aber auch durch das Erfasseln natürlich nochmal indirekt unbewusst wie auch immer nochmal viel mehr Gedanken gemacht, was brauche ich wirklich?
00:07:55: Was kann ich eben auch weglassen?
00:07:57: Eben weil es viel zu schwer ist und habe manche Sachen auch noch mal ausgetauscht.
00:08:01: Dass wir gucken dass wir keine Ahnung leichtes Geschirr haben oder was auch immer.
00:08:05: also das heißt das war jetzt nicht einfach nur wiegen um dann ein Ergebnis zu haben sondern sich bewusst damit auseinanderzusetzen mit diesem Thema Gewicht.
00:08:14: Die Liste zu erstellen war tatsächlich viel Arbeit damals, kann ich mich noch daran erinnern.
00:08:19: Im Großen und Ganzen hat es mir aber Spaß gemacht auch nicht die ganze Zeit.
00:08:22: Irgendwann war schon ein bisschen nervig immer noch was zu wiegen bevor ich es einräumen konnte.
00:08:27: Aber trotzdem hatte ich das Ziel Und habe einfach gesagt ja Ich mache das jetzt eben einmal und danach hilft mir dass ihr dann auch beim nächsten Urlaub und genau das ist es.
00:08:37: rückblickend kann ich sagen dass sich der Aufwand gelohnt hat.
00:08:41: Auch wenn das Gewicht beim Packen mittlerweile keine so große Rolle mehr spielt, da wir meist nicht mehr zu viert fahren ist es jetzt viel entspannter.
00:08:49: oder wenn wir zum Beispiel keine Fahrräder mitnehmen dann ist auch auf Einschlag ganz viel Gewicht gespart und nichtsdestotrotz haben wir einfach ein Gefühl dafür und wissen genau wo halt eben ja die Sachen sind, die halt viel ausmachen.
00:09:03: Ob jetzt da eine Socke mehr drin ist oder nicht spielt irgendwie nicht so ne große Rolle.
00:09:07: aber es gibt schon ein paar Gegenstände oder auch Wassertank, Benzintang und eben die Fahrräder was halt nen großer Unterschied macht.
00:09:15: Auch wenn das mit dem Gewicht jetzt nicht mehr so vordergründig wichtig ist nutze ich die Liste weiterhin als Packliste Und eben auch als Einkaufsliste für die Lebensmittel die wir im Wohnmobil brauchen und ich profitiere also nach über zehn Jahren immer noch davon und wird auch noch viele Jahre weiter diese Liste haben.
00:09:35: Wenn wir packen, dann druck ich einfach die Liste aus und hake dann alles ab was ich eben bereitgestellt habe oder was dann eben auch im Wohnmobil schon drin ist.
00:09:43: Ein kleiner Nachteil von dieser Liste das packen ist ziemlich langweilig weil ich natürlich gar nicht mehr überlegen muss was ich brauche und in dem Sinne auch keine Aufregung hab ob ich an alles gedacht habe sondern ich weiß halt ich muss diese unendlich lange Liste abpacken.
00:09:57: Das kann jetzt jeder für sich entscheiden, ob das ein Nachteil ist oder nicht.
00:10:01: Denn rund um das Packen habe ich noch genügend andere Aufgaben die spannend genug sind, um die ich mich kümmern darf vor einem Urlaub dass sie eben noch erledigt sind und da ist es gar nicht so schlecht, dass das Packen an sich dann in dem Sinn langweilig ist oder nebenher geht.
00:10:18: Nebenher meine ich jetzt nicht unbedingt zeitlich nebenher sondern eher gedanklich, dass man sich dann nicht so arg drauf konzentrieren muss.
00:10:25: Was will ich dir mit dieser Geschichte sagen?
00:10:28: Dass es sich lohnt, einmal eine Aufgabe so richtig zu machen statt dauernd nur so halb.
00:10:33: Jetzt mal ganz unabhängig vom Wohnmobilpacken kann das Ordnung schaffen sein oder irgendeinen Prozess durchdenken dokumentieren und optimieren.
00:10:41: Beides braucht erstmal mehr Zeit.
00:10:44: Manchmal macht es auch in Teilen Spaß Und dann ist es aber wieder in Teil anstrengend.
00:10:49: Die Frage ist ob sich das nach hinten raus rechnet Und das tut es eben meistens.
00:10:54: Ich will nicht sagen immer, manchmal kann man sich da auch ein bisschen mit Sachen beschäftigen die vielleicht Spaß machen, die aber einem gar nichts bringen.
00:11:03: Beispielsweise hätte ich das mit der Liste nie gemacht wenn wir nur ein einziges Mal mit dem Wohnmobil in den Urlaub gefahren wären Dann wäre eine andere Lösung sicher besser gewesen.
00:11:13: weil ich aber wusste dass wir noch viele weitere Male das Wohnmobile nutzen konnte ich davon ausgehen dass es sinnvoll ist sich einmal intensiver mit dem Thema zu beschäftigen Dass man vorher einfach schon sagt, Mensch ich habe hier irgendeine Aufgabe Ordnung in dem und dem Raum.
00:11:26: Ordnung im Bereich oder im Schrank.
00:11:29: Oder ich hab irgendeinem Prozess der sich regelmäßig wiederholt wo es immer irgendwie umständlich ist.
00:11:34: Wo man einfach sagt Mensch das lohnt sich schon mal die Zeit zu investieren auch wenn es jetzt erstmal mehr Zeit ist um danach eben davon zu profitieren und diese Aufgabe viel viel leichter machen zu können.
00:11:46: Und ich finde, das Thema Zeit ist ja auch nur ein Teil davon.
00:11:50: Es geht oft auch um Nerven die man sich spart wenn man bei einer Sache Klarheit hat sei es eben bei Ordnung oder bei irgendeinem Prozess.
00:11:59: Wie gesagt Ich weiß genau dass ich einen bis zwei Tage für das Packen brauche Und ich fühle mich da jetzt nicht schon viele Tage vorher gestresst, weil diese Aufgabe jetzt wieder ansteht und super anstrengend ist.
00:12:09: Weil ich wieder nicht weiß was muss ich einpacken?
00:12:12: Wo sind die ganzen Sachen?
00:12:14: Wo muss ich die alle einsammeln?
00:12:15: Habe ich dann auch an alles gedacht!
00:12:17: Und rein theoretisch kann sogar jemand anderes packen... ...weil ich auf diese Liste einfach jemand anders geben kann aus meiner Familie.
00:12:23: Das fühlt sich einfach auch gut an.
00:12:25: Und da ist die Frage fällt dir vielleicht gerade etwas ein Was du regelmäßig erledigen darfst und jedes mal wieder gefühlt von vorne anfangen darf Weil du nicht mehr genau weißt, wie eine Aufgabe ging oder weil du eh schon weißt dass die Aufgabe total umständlich ist.
00:12:39: Umständig weil du vielleicht immer irgendwas suchen musst oder irgendwas technisch nicht funktionieren.
00:12:44: was auch immer wo du einfach weißt Mensch da wird sich lohnen sich damals mit zu beschäftigen.
00:12:50: überleg dir einfach was es dir bringt wenn du einmalig etwas mehr Zeit und Gedanken in etwas reinsteckst und denk da schon an die Momente die dir dann die Zeit und die Nerven sparen.
00:13:02: Nachdem ich dir jetzt schon von meiner Packliste erzählt habe, interessiert dich vielleicht auch wie viele Gegenstände und Lebensmittel in so ein Wohnmobil reinpassen.
00:13:10: Auf weniger als siebzehn Quadratmeter.
00:13:13: Ich hab jetzt einfach mal die Liste aufgemacht und geschaut, wie viel Zeilen gefüllt sind.
00:13:18: Bei den Lebensmitteln sind es hundertvierzig Zeilen Und bei den Gegenständen sind es fünfhundertzwanzig Zeilen.
00:13:24: Wie gesagt, alles ist aufgelistet!
00:13:27: Also das heißt im Wohnmobil gibt's nichts Bewegliches was nicht auf dieser Liste steht.
00:13:31: Im Wohnmobil gibts auch nichts was wir unnötig mitnehmen.
00:13:35: Klar brauchen wir nicht immer alles Medikamente beispielsweise oder auch mal vielleicht eine Regenjacke oder irgendein zusätzliches paar Socken.
00:13:42: Aber am Großen und Ganzen wird in drei Wochen alles mindestens einmal genutzt.
00:13:47: Hundertvierzig und fünfhundzwanzig, das ist ja noch nicht alles.
00:13:51: Denn das sind ja nur die unterschiedlichen Gegenstände aber nicht die Menge an sich.
00:13:56: Socken für vier Personen stehen in vier Zeilen, dass schon weil ich ja eben pro Person unabhängig voneinander packe oder ich gar nicht mal alles packe sondern jeder für sich deshalb sind es Vierzeilen.
00:14:08: sobald ich aber... Und das ist natürlich immer so mehrere Socken pro Person packe, steht in einer weiteren Spalte die Menge, die eben eingepackt wird.
00:14:17: Genauso wie jetzt bei Tomaten, Äpfel, Teller, Tassen und Besteck.
00:14:21: Da steht das nicht nur einmal drauf sondern da sind dann irgendwie vier Teller dabei, vier Tassen- und Vier Löffel, vier Gabeln, vier Messer usw.. Und wenn ich mir da die Menge anschaue... Jetzt einfach mal für vier Personen, für drei Wochen komme ich auf und siebenhundertfünfzig Teile Gegenstände, wobei die Lebensmittel gar nicht für drei Wochen reichen sondern wir im Urlaub immer natürlich noch weiteres dazukaufen.
00:14:49: Fünf Äpfel fünf Tomaten und fünf Bananen wären dann fünfzehn Teile.
00:14:54: wohin gegen jetzt eine Packung Trauben?
00:14:56: eins ist genauso wie jetzt eine packung Eier.
00:15:00: also sind das alles in denen sie nur ungefähre zahlen und da geht es jetzt auch nicht ums Detail, es ging mir einfach nur um so eine Orientierung.
00:15:09: Übrigens ein paar Socken und ein paar Schuhe zählt natürlich auch jeweils als eins Auch wenn's streng genommen zwei Teile sind Das ist ja klar!
00:15:18: Noch mal zurück zu den Zahlen.
00:15:20: Zwei Hundert Achtzig und Siebenhundert Fünfzig sind in Summe Tausendund Dreißig.
00:15:25: D. h., in so einem Wohnmobil sind über tausend Gegenstände oder besser Teile unglaublich, oder?
00:15:31: Mir war das vorher nicht bewusst und ich finde es jetzt schon sehr spannend dass mal so sich bewusst zu machen.
00:15:39: Im Umkehrschluss heißt das ja auch tausend Gegenstände dürfen zusammen gesammelt werden dürfen eingeladen werden dürfen eingeräumt werden und dürfen später eben auch wieder ausgeladen werden gewaschen gereinigt werden und ja wieder an den Platz geräumten werden.
00:15:55: und vor allem tausende Gegenständen werden in drei Wochen verwendet Manche einmal, manche regelmäßig und einige wenige vielleicht auch kein Mal.
00:16:05: Für Tausend Gegenstände darf es einen Platz geben.
00:16:07: Tausende Gegenständen werden in diesen drei Wochen aus den Schränken genommen und wieder versorgt also innerhalb vom Wohnmobil wo es jetzt gar nicht um das Einräumen- und Ausräumen geht.
00:16:19: Und ganz ehrlich wenn wir verreisen merkt man in unserem Haus nicht dass was fehlt.
00:16:24: Klar, der Kühlschrank ist viel leerer.
00:16:25: Im Schuhregal sind vielleicht ein paar Fächer frei.
00:16:28: Jacken hängen weniger an der Garderobe aber es fällt einfach nicht auf.
00:16:31: natürlich fehlen tausend Gegenstände.
00:16:34: Aber das fällt jetzt nicht auf dass ich sage oh jetzt ist unser Zuhause leer.
00:16:38: Ich habe keine Ahnung wie viele Gegenständes wir in unserem Zuhaus haben und wieviel ich davon jede Woche oder jeden Monat nutze.
00:16:45: Wenn ich allein schon denke die Spülmaschine im Wohnmobil ist das ja sehr einfach Einfach nur vier Teller zu haben vier Messer vier Gabeln Klar, man ist dann viel häufiger am Geschirr waschen.
00:16:56: Wir haben zu Hause ja viel mehr Gegenstände im Alltag in der Küche.
00:17:00: also das heißt mit den tausend Gegenständen pro Woche Zuhause kommt man gar nicht hin.
00:17:05: Also das muss hier da noch mal viel viel mehr sein.
00:17:08: Aber das werde ich nicht rausfinden, denn ich werde keine Liste erstellen für meine Gegenstände zu Hause.
00:17:14: Ich werde auch nicht irgendwie zählen wie viele Gegenständen ich am Tag nutze.
00:17:18: Das ist jetzt nicht mein Ziel, das wäre für mich jetzt nicht so sinnvoll.
00:17:21: aber dass mit Wohnmobil finde ich trotzdem interessant, das einfach mal so schwarz auf weiß zu sehen in dem Sinn und von daher hat sich es doch gelohnt, dass ich vor zehn Jahren mir die Arbeit gemacht habe, denn sonst hätte ich dir das heute gar nicht erzählen können.
00:17:35: Ich bin schon ein bisschen überrascht von dieser Zahl, wie viele Dinge wir im Alltag bewegen.
00:17:40: Ganz unabhängig vom Wohnmobil aus den Schränken rausnehmen verwenden bei Bedarf putzen waschen reinigen was auch immer und wieder zurück räumen jeden einzelnen Tag Und genau das ist Ordnung.
00:17:53: alles was gebraucht wird danach wieder an den passenden Platz zurückräumen Das ist das gute am Wohnmobil dass die ordnung gehalten werden muss.
00:18:01: Denn wenn irgendwas nicht richtig verstaut ist, merkt man das ganz schnell nämlich direkt in der ersten Kurve oder beim leichten Bremsen an der Ampel oder bei der Einfahrt im Kreisverkehr zum Beispiel.
00:18:12: Zuhause macht es erstmal nichts, wenn die Gegenstände rumliegen und nicht aufgeräumt werden.
00:18:17: Da gibt's erst mal keinen offensichtlichen Grund immer alles direkt oder zumindest regelmäßig an dem Platz zu räumen.
00:18:23: Da fällt es erst auf, wenn mit der Zeit zu viel rum legt und das eben einen stört.
00:18:28: Und vor allem dann auch, wenn man manches gar nicht wegräumen kann weil man eben keinen passenden Platz hat.
00:18:34: Dann ist es praktisch unmöglich Ordnung zu schaffen oder zu halten Wenn man Dinge immer nur von A nach B schiebt Weil sie eben halt wirklich noch keinen richtigen Platz haben.
00:18:45: Wenn du merkst dass das Aufräumen bei dir am Alltag ziemlich kompliziert ist, sag ich mal und du gerne bewusst schauen möchtest was du wie verändern kannst.
00:18:53: Und das nicht alleine machen möcht es dann melde dich super gerne bei mir.
00:18:56: schreib mir einfach eine E-Mail und wir schauen nach einem passenden Termin für ein Erstgespräch und dann lass uns einfach gemeinsam schauen wie ich dich auf deinem Weg in deine ordentlichen Räume unterstützen kann sowohl online als auch vor Ort so dass deine Gegenstände, deine Papierunterlagen, deine digitalen Informationen und deine Aufgaben schon ganz bald einen für dich passenden Platz haben.
00:19:17: In diesem Sinne wünsche ich dir eine wunderschöne und eine ordentliche Zeit!
00:19:21: Und sage tschüss, bis zum nächsten Mal!
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